Ich habe ja angekündigt, dass ich die Differenz der Nettobeträge aus der Mehrwertsteuer-Senkung spenden werde.
Für den Juli 2020 waren dies 25,04 €. Dies habe ich auf 30 € aufgerundet und heute an die Armenküche in der Düsseldorfer Altstadt überwiesen. Nicht viel, aber auch Kleinvieh macht Mist.
Bei vielen Aufträgen rechne ich Netto mit meinem Auftraggeber ab. Dabei entsteht dann keine Differenz aus ‚mit 19%‘ oder ‚mit 16%‘, da ja direkt der Nettobetrag und kein von mir für den Endverbraucher festgelegter Bruttobetrag zur Anwendung kommt.
Für einen Düsseldorfer ist eine Fahrt in die benachbarte Domstadt immer einer Herausforderung. Dies ist nicht einmal immer negativ gemeint.
Scherzhaft nennen wir den Dom ja gerne „Bahnhofskapelle ohne Uhr“. Beeindruckend ist dieses Bauwerk aber in jedem Fall.
Wo ist nun die Herausforderung? Sie liegt zum Einen darin, dass die Beschilderung in Köln sehr verwirrend gestaltet ist. Richtungsschilder sind oftmals so knapp aufgestellt, dass man kaum mehr die Fahrbahn rechtzeitig wechseln kann. Zumal häufig auch rechts abbiegen in drei Winkeln möglich ist. Das dies verwirrend ist geben sogar Einheimische zu.
Sogar GoogleMaps kennt nicht alle Abbiegemöglichkeiten. Da sollte ich doch von Müngersdorf über die Aachener Straße kommend erst noch über die Deutzer Brücke fahren, wenden und wieder über die selbe Brücke zurück, um ins Parkhaus unter dem Heumarkt zu parken. Dabei kann man einfach vorm Brückenkopf mit einem Rechtsschlenk und anschließendem nach links unterqueren der Brücke ebenfalls und viel schneller ins Parkhaus fahren. Na ja.
Die Zweite Herausforderung ist einfach die Tatsache, dass Kölner einen Düsseldorfer für Ihre Trauung engargieren. Diese Konstellation birgt humoristisches Konfliktpotential. Da steht man in der Rentkammer im Rathaus neben/hinter einer Standesbeamtin, die auf meiner Brille den deutlichen Schriftzug „DÜSSELDORF“ mit der Skyline erkennt und dann erst einmal ungläubig amüsiert das Brautpaar mustert. Ein Anblick wie aus der VISA-Werbung – unbezahlbar.
Eine weitere Herausforderung ist das Sicherheitspersonal vor Ort. Die sind doch sehr bestimmend und bisweilend herrisch. Ich führe mir aber auch immer vor Augen, dass sie jeden Tag mehrere Hundert Personen leiten müssen und Unbeteiligte nicht zwischen die Hochzeitsgäste mischen lassen möchten bzw. die Hochzeitsgäste und -paare nicht durcheinander kommen lassen möchten. Wenn man freundlich auf sie zugeht und mitteilt, warum und für wen man da ist, erkennt man, dass sie auch einen freundlicheren Ton können.
Durch den Wechsel vom historischen Eingangsportal zum eher nüchtern gehaltenen am Alter Markt ist zwa die Kulisse nicht mehr so schön. Jedoch treten sich die Hochzeitsgesellschaften vor und nach den Trauungen nicht mehr gegenseitig auf die Füße. Oben wurde es durch die beiden Baustellen doch sehr eng. Nun können die einzelnen Gesellschaften ihre Sektempfänge und Begrüßungen doch deutlich weitläufiger und somit von einander getrennt machen. Man findet sich so auch besser.
Heute hatte ich eine besondere Erfahrung im Rathaus in Hürth bei Köln machen dürfen.
Eine Doppelhochzeit im Standesamt. Also zwei Hochzeitspaare in einem Trauzimmer, die sich das Ja-Wart geben möchten.
Es saßen also dort, wo normalerweise ein Brautpaar mit Ihren Trauzeugen sitzt, zwei Brautpaare. Ihre Trauzeugen saßen hinter ihnen. Auf dem Tisch lagen somit zwei Brautsträuße und vor dem Tisch „stolperte“ eine etwas überforderte und nervöse Standesbeamtin durch die Trauung.
Die Ärmste hat zwar jahrelange Erfahrung mit Brautpaaren. Aber eine Doppelhochzeit ist dann doch eine außergewöhnliche Ausnahme, die selbst gestandene Standesbeamtinnen aus dem Konzept wirft und „ganz wuschig“ macht.
Prompt stapfte verwechselte sie auch die beiden Brautpaare. Wobei die Bräute ja auch noch Schwestern waren. Die Vier, die Standesbeamtin und die Gäste nahmen das aber mit Humor. Wie auch sonst, denn das rheinische Grundgesetz gilt ja immer: Et kütt wie et kütt und et hätt noch ewer jott jejange.
Genau so verließen beide Paare glücklich frisch verheiratet das Trauzimmer in ihre – hoffentlich – glückliche Zukunft.
Nach der standesamtlichen Trauung in der Rentkammer des Historischen Rathauses ging es zum Sektempfang zum Restaurant Falderhof nach Sürth.
Dieses Restaurant besteht seit Generationen und befindet sich in einem alten Fachwerkbau. Stilvoll modernisiert mit antiken Möbeln und und Accesoires verströmt es sofort einen heimeligen Charme.
Die liebevolle Dekoration und das sehr nette Servicepersonal rundeten meinen Eindruck ab.
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