Ich sage immer wieder: „Jede Hochzeit ist gleich. Jede ist anders

So halten es auch die Standesämter

Die Heirat ist ein bürokratischer Akt und dauert trotz der feierlichen Zeremonie nur ca. 15 Minuten. Warten im Trauzimmer auf die Standesbeamtin/den Standesbeamten, Begrüßung, evtl. Ausweiskontrolle (wenn nicht eine separate Anmeldung erfolgte), Formales zur Namensführung, Ansprache, die Frage, Kuss, Ringtausch, Kuss, Verlesung der Urkunde und Unterschrift, Schlusswort, Tschüss – ähm Verabschiedung und Gratulationen

Während eigentlich überall derjenige, der seinen Namen ändert nach der Unterschrift mit dem neuen Namen noch „geb. …“ für „geborene(r) …“ schreiben muss, wird dies in Essen einfach weggelassen.

In Köln müssen die Brautpaare hingegen zweimal unterschreiben. Einmal wie überall auch unter der Heiratsurkunde, aber auch einmal auf dem originalen Einleger für das Stammbuch. Dies wird sonst nur vom Standesbeamten unterschrieben.

Mal muss der Ehemann zuerst unterschreiben, mal ist es egal. Auch wird nicht immer der Mann zuerst gefragt.

Auch die „Sitzordnung“ ist nicht bei allen Standesbeamten in Stein gemeißelt. Meist sitzt aus Sicht des Standesbeamten die Braut links, der Mann rechts.

Dabei sind Verwaltungsakte doch überall gleich. Nun ja, verheiratet ist man in jedem Fall.

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